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Gesundheitsamt ändert Teststrategie



Die Stadt hat ein Handlungskonzept zur Versorgung von unterstützungsbedürftigen Bürger*innen erstellt. Von städtischer Seite nehmen neben der FreiwilligenAgentur Dortmund auch die Seniorenbüros in den Stadtbezirken und die Integrationsnetzwerke "lokal willkommen" Hilfsangebote entgegen. Innerhalb eines Netzwerkes, zu dem auch die Wohlfahrtsverbände gehören, werden nun Hillfegesuche und Hilfsangebote koordiniert und zusammengebracht.


In den Diagnostikstellen wird ab sofort die Testsstrategie verändert. Im Gesundheitsamt sowie in der Diagnostikstelle Klinikum Nord werden nun nicht mehr nur Rückkehrer aus einem Risikogebiet oder Kontakpersonen von Infizierten, die das Gesundheitsamt ermittelt hat, auf das Coronavirus getestet. Ab sofort werden alle Personen getestet, die Symptome aufweisen, die zu einer Covid19-Erkrankung passen. Menschen, die keinerlei Symptome haben, werden nicht getestet.


Für die stationäre Versorgung von Covid19-Erkrankten wurden zwei Schwerpunkt-Krankenhäuser in Dortmund festgelegt: das Klinkum Nord als auch das Knappschaftskrankenhaus in Brackel. Im Notfall kann auch das St.-Johannes-Hospital als zusätzliche Covid19-Klinik aufgerüstet werden. Ingesamt stehen, Stand jetzt, 750 Betten und 100 Beatmungsplätze zur Verfügung. Die Anzahl der Beatmungsplätze könnte auf 200 aufgestockt werden, wenn weitere Geräte zur Verfügung stehen würden. Diese sind beantragt, der Zeitpunkt der Lieferung steht allerdings noch nicht fest. Räumlich und personell ist die Versorgung dieser Anzahl möglich.


Die Stadt sagt zudem alle eigenen Veranstaltungen sowie Veranstaltungen mit städtischer Beteiligung bis Pfingsten ab oder verschiebt diese. Das betrifft zum Beispiel auch das Stadtfest "DORTBUNT!", das nicht am 9. und 10. Mai stattfinden wird.